Homeoffice für immer?

Homeoffice für immer?

Unternehmen und ihre Arbeitnehmer:innen haben sich seit Beginn der Pandemie mit dem Arbeiten von zu Hause arrangieren müssen. Manche haben Gefallen daran gefunden, anderen wiederrum sind wichtige Strukturen verloren gegangen. Nun gibt es seitens der Forschung einige Erkenntnisse. Lesen Sie in diesem Beitrag, wie wir Sie bei Fragen oder Problemen unterstützen können.

Wo anfänglich noch viele unsicher und mit großer Skepsis ins Homeoffice geschickt wurden, so genießen mittlerweile immerhin 68% der Befragten einer DAK-Gesundheitsstudie die flexiblen Arbeitszeiten. Dennoch malen neuste Studien ein differenziertes Bild, was die inhaltliche Gestaltung der Homeoffice-Nutzung angeht. 25% der Befragten fühlen sich demnach gestresst, 23% können „Work-Life“ nicht mehr klar voneinander trennen und 20% bekommen sogar ein schlechtes Gewissen, wenn sie Pause machen. Auch ergaben die Studien, dass 46% der Mitarbeiter:innen zu Hause länger arbeiten. Es gibt auch Menschen, die die persönliche Kommunikation und den Smalltalk mit Kollegen und Kolleginnen vermissen.

Aber das ist noch nicht alles. Zu der neuen Wirklichkeit gehören nicht nur psychisch-gesundheitliche Fragen, wie Motivation und gesundes Selbstmanagement, sondern auch um ganz greifbare physische Probleme, die durch nicht vorhandener, ergonomischer Büroausstattung führen können. Laut einer Studie der DEKRA klagen mehr als ein Drittel der Teilnehmer über körperliche Beschwerden. Die „Klärungsbedarf“-Liste geht weiter mit versicherungsrechtlichen Angelegenheiten bei Unfällen während der Arbeitszeit, aber auch IT-Themen wie Datensicherheit.

Im Übrigen: bis auf wenige Ausnahmen, besteht kein Rechtsanspruch auf einen Homeoffice-Platz und dem Arbeitgeber obliegt bezüglich des Arbeitsortes das sogenannte Direktionsrecht. Jedoch gibt es Verträge, die das Arbeiten im Homeoffice bereits geregelt haben. Andernfalls wird dazu geraten bestimmte Klauseln hinzuzufügen.

Somit werden über kurz oder lang das Mindset der Mitarbeiter:innen als auch der Führungsebene, die Ausstattung der Homeoffice-Arbeitsplätze, die aktuelle Rechtslage sowie Datenschutz und IT-Themen die ausschlaggebenden Punkte für das Gelingen einer ausgeglichenen aber produktiven Remote-Arbeit sein. Der DAK-Chef Andreas Storm berichtet, dass nur 13 % aller in seiner Studie befragten Firmen ihren Mitarbeitern:innen Schulungen zum Umgang mit dem Arbeiten im Homeoffice bieten. Genau in der Fortbildung oder dem Coaching der eigenen Belegschaft, als auch der Unternehmensführung selbst, könnte aber der Schlüssel zum Erfolg liegen.

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