Trotz Corona zeigen Unternehmer Mut – Die Unternehmensnachfolge der Astroklause

Trotz Corona zeigen Unternehmer Mut – Die Unternehmensnachfolge der Astroklause

Dass die Corona-Krise keine Zeit ist, den Kopf hängen zu lassen, beweist ein Jungunternehmer aus Aschersleben und bewältigte nun gemeinsam mit dem Team des Projektes „ExNa – Existenzgründungen im Rahmen der Unternehmensnachfolge“ die letzten Schritte zur erfolgreichen Unternehmensnachfolge der Astroklause.

Rechtzeitig zum 30-jährigen Firmenjubiläum entschied sich das Altinhaberehepaar Rother, einen geeigneten Nachfolger für ihr Restaurant in Aschersleben zu suchen und stieß dabei über eine Empfehlung von Herrn May der Wirtschaftsförderung Aschersleben auf das Projekt ExNa. Das Projekt verfolgt das Ziel, in ganz Sachsen-Anhalt gründungswillige Fachkräfte für die Unternehmensnachfolge zu sensibilisieren und zu motivieren. Genügend Motivation brachte auch Christopher Morgenstern mit – Ein Koch aus der Region, dem die Astroklause durch ihren guten Ruf bereits ein Begriff war. Schnell konnte er vom Projekt-Team und von den bisherigen Inhabern als der geeignete Kandidat für die Nachfolge identifiziert werden.

Der gebürtige Essener kam im Alter von 18 Jahren in die Harzregion, um in Bad Harzburg seine Ausbildung als Koch zu absolvieren. Nach Abschluss seiner Ausbildung und verschiedenen Stationen als Koch und Küchenchef in Hotels und Restaurants mit fein- und gutbürgerlichen Küchen entwickelte Christopher Morgenstern seine persönliche Handschrift in der Zubereitung von Speisen. Diese beruht auf der deutschen Küche mit modernen Einflüssen und raffinierten Twists, welche jedes Gericht zu einem Erlebnis werden lassen. Als ihn seine letzte Station nach Aschersleben führte, wuchs in ihm der Wunsch, sich mit seiner eigenen Unternehmung selbstständig zu machen und beliebte Klassiker der deutschen Küche in ein neues Gewand zu kleiden. Dafür bietet ihm die Astroklause, die sich in den vergangenen 30 Jahren in Aschersleben als die Anlaufstelle für gute bodenständige Küche etablieren konnte, die optimale Basis.

Die Astroklause genießt durch ihr umfangreiches Angebot und die hohe Qualität der Speisen ein sehr gutes Ansehen. Das heutige Traditionsgeschäft, welches 1990 von Frau Rother gegründet wurde, ist Restaurant, Stammkneipe und Veranstaltungsort in einem. Die ehemalige Kneipe, die seit 1965 als „Café Kosmos“ bestand, wurde mit viel Energie und Liebe zum Detail zu einem gastronomischen Anziehungspunkt ausgestaltet, den die zahlreichen Gäste von jung bis alt stets zufrieden verlassen. Neben warmen und kalten Buffets für Feierlichkeiten im Restaurant selbst, einem Liefer- und Partyservice, Kaffee- und Kuchen sowie dem gängigen Mittag- und Abendangebot à la carte, wird auch ein Cateringservice angeboten, der regional gern angenommen wird. Der gehobene Service rundet aktuell das Gesamtbild der Astroklause ab.

Durch Herrn Morgenstern bleibt die Astroklause zeitgemäß aufgestellt und wird mit neuen Angeboten, wie Grillabenden, Dartevents und kulinarischen Themenwochen eine junge Zielgruppe ansprechen können und so die nächsten 30 Jahre des Bestehens sichern. Die feierliche Übergabe soll in diesem Sommer im Rahmen des Jubiläums gemeinsam mit Familie Rother, dem Team des Projektes ExNa und geladenen Gästen der Kammern, des Landkreises, Netzwerkpartnern und Medienvertretern vollzogen werden – sofern es die Bestimmungen zulassen. Wir wünschen Herrn Morgenstern mit seiner Astroklause und dem frischen Konzept viel Erfolg und kommen gern auf ein gutes Essen zu ihm nach Aschersleben!

Möchten Sie Ihr Unternehmen abgeben oder eine Unternehmensnachfolge antreten? Interessierte können unverbindlich einen Erstberatungstermin mit dem Projekt-ExNa-Team vereinbaren. Gehen Sie dazu auf www.projekt-exna.de oder kontaktieren Sie das Team telefonisch unter 0391 58243116.

Das Projekt „ExNa – Existenzgründungen im Rahmen der Unternehmensnachfolge“ ist vom Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung gefördertes Projekt im Rahmen der ego.-Konzept-Richtlinie und ist mit Landesmitteln finanziert und mit ESF-Mitteln kofinanziert. Alle Informationen zum Projekt finden Sie unter www.projekt-exna.de.

Aus Gründen der Lesbarkeit wurde im Text die männliche Form gewählt, nichtsdestoweniger beziehen sich die Angaben auf Angehörige beider Geschlechter.

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