Unternehmensnachfolge leicht gemacht: Projekt ExNa übernimmt Nachfolgesuche für Unternehmen

Unternehmensnachfolge leicht gemacht: Projekt ExNa übernimmt Nachfolgesuche für Unternehmen

Das Unternehmenssterben ist in Sachsen-Anhalt ein stetig wachsendes Problem. Auch wenn die Nachfolgethematik für Inhaber übergabefähiger Unternehmen, sei es aus Alters- oder anderen Gründen, bereits ein bewusster Punkt ist, bleibt im Tagesgeschäft oft keine Zeit, sich aktiv mit damit auseinanderzusetzen. So finden immer weniger Unternehmer einen geeigneten Nachfolger, um nicht nur das eigene Lebenswerk weiterzuführen, sondern insbesondere bestehende Arbeitsplätze zu erhalten.

Das Team des Projektes „ExNa – Existenzgründungen im Rahmen der Unternehmensnachfolge“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, genau an diesem Punkt anzusetzen und Abhilfe zu schaffen. Es übernimmt die Suche nach potenziellen Kandidaten für eine Nachfolge, anhand der Kriterien, die zusammen mit dem Unternehmer in einer Anforderungsanalyse festgelegt werden. So behält der Unternehmer stets die inhaltliche Kontrolle und gibt die operative Umsetzung in die Hände des Projekt-Teams ab. In dem gesamten Übergabeprozess – vom Suchen und Finden eines Nachfolgers, über die Unternehmensanalyse sowie Kompetenzentwicklung des Nachfolgers bis hin zur Schlüsselübergabe – werden Zeit, Geld und vor allem Nerven gespart. Da es für die meisten unvorstellbar ist, von heute auf morgen nicht mehr im eigenen Betrieb zu arbeiten, wird stets zwischen beiden Parteien vermittelt, um die Übergabe so reibungslos wie möglich zu gestalten. Im Projekt ExNa gibt es eine Besonderheit: Selbst wenn der Nachfolger bereits feststeht, kann das Übergabe-Duo durch individuelle Kompetenztrainings zur Entwicklung unternehmerischer Fähigkeiten vom Projekt profitieren und sich als Teilnehmer aktiv im Projekt ExNa einschreiben.

Neben der Hilfe und Unterstützung, die das Projekt-Team auf der Unternehmensseite anbietet, werden somit auch die Existenzgründer umfassend auf den Nachfolgeprozess vorbereitet. Gründungswillige, die sich die Selbstständigkeit im Rahmen einer Nachfolge vorstellen können, werden ermutigt, sich auch bei einer nicht voll ausgereiften Vision für die Teilnahme im Projekt anzumelden. Gemeinsam mit dem Team wird ein Kompetenzprofil erstellt und in Gesprächen herausgearbeitet, welche Unternehmung die richtige ist. Wo liegen meine Interessen, was kann ich besonders gut? Für wie viele Mitarbeiter möchte ich die Verantwortung übernehmen? Lässt sich die Chefrolle mit meinem Privatleben vereinbaren? Mit welchen Investitionen muss ich rechnen und was passiert, wenn mir für meinen Traumjob noch ganz bestimmte Qualifikationen fehlen? Zumindest für die zwei letzten Fragen gibt es schon vorab eine Antwort: Die Teilnahme für Existenzgründer wird gefördert* und ExNa bietet Coachings, um alle Nachfolger rundum auf ihre künftigen Aufgaben vorzubereiten. Aber auch bei der Beantwortung der restlichen Fragen ist das ExNa-Team mit Rat und Tat zur Stelle.

Eine oft sehr geschärfte Vision für ihr Wunschunternehmen haben bereits Selbstständige. In der aktuellen Wirtschaftslage liegt in der Portfolioerweiterung der Schlüssel zum Erfolg. Der Unternehmergeist ist bei ihnen schon geweckt, kurz: Sie wissen, worauf sie sich einlassen und was sie zu erwarten haben. Mit der Übernahme eines Bestandsunternehmens können sie sich ein zweites Standbein errichten, bereits hochqualifizierte langjährige Mitarbeiter übernehmen und von den bestehenden Vertriebsstrukturen und Netzwerken profitieren. In diesem Falle entsteht eine klassische Win-Win-Situation, da der Unternehmer seinen Betrieb in erfahrene Hände abgibt und der Nachfolger durch den Einstieg in eine weitere Branche Risiken minimieren kann.

In dieser Situation befindet sich aktuell Josefine Ullmann, Inhaberin von Elb Estate und Teilnehmerin im Projekt ExNa. Elb Estate steht für außergewöhnliches Marketing mit fundierter Marktkenntnis als regionaler Profi in Vermietung und Verkauf von Immobilien. Wir haben Frau Ullmann zu ihren persönlichen Beweggründen zur Teilnahme im Projekt ExNa befragt.

Aus welchem Grund haben Sie sich dazu entschieden, sich ein zweites Standbein im Rahmen einer Unternehmensnachfolge errichten zu wollen?

Das hat zwei Gründe. Zum einen ist da der wirtschaftliche Aspekt. Auch wenn mein Unternehmen aktuell im sicheren Fahrwasser segelt, macht es Sinn, das Geschäftsfeld zu erweitern, um auch für „stürmische“ Zeiten gewappnet zu sein. Der zweite Grund ist eher emotional geprägt. Ein Unternehmen ist wie das eigene Kind. Man investiert Zeit, Geld und eine große Portion Lebensenergie. Das Lebenswerk eines anderen zu übernehmen und weiterzuführen ist für mich sinnstiftend.

Warum haben Sie sich zur Teilnahme im Projekt ExNa entschieden?

Als Immobilienmaklerin weiß ich, wie schwierig es ist, Verkäufer und Käufer zusammenzubringen.
Verkäufer verbinden mit ihrem Unternehmen viele Erinnerungen und können sich nur schwer lösen. Käufer haben hingegen naturgemäß Zahlen und konkrete Zukunftspläne im Kopf.
In dem Augenblick, wo Gefühle und rationale Überlegungen aufeinanderprallen, ist das Einschalten eines Maklers als Vermittler aus meiner Sicht unumgänglich.
Das Projekt ExNa erfüllt genau diese Aufgabe. Es sorgt mit seinen Experten für den objektiven, unverstellten Blick und vermittelt zwischen Nachfolger und Unternehmer. Das ist ein unschätzbarer Mehrwert für beide Parteien.

Möchten Sie Ihr Unternehmen abgeben oder eine Unternehmensnachfolge antreten? Interessierte können unverbindlich einen Erstberatungstermin mit dem Projekt-ExNa-Team vereinbaren. Gehen Sie dazu auf www.projekt-exna.de oder kontaktieren Sie das Team telefonisch unter 0391 58243116.


*Das Projekt „ExNa – Existenzgründungen im Rahmen der Unternehmensnachfolge“ ist ein vom Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Digitalisierung gefördertes Projekt im Rahmen der ego.-Konzept-Richtlinie und ist mit Landesmittel finanziert und durch ESF-Mittel kofinanziert. Alle Informationen zum Projekt finden Sie unter www.projekt-exna.de.

Aus Gründen der Lesbarkeit wurde im Text die männliche Form gewählt, nichtsdestoweniger beziehen sich die Angaben auf Angehörige beider Geschlechter.

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